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PERFORMANCE-FAKTOR
MAGURA macht sich mit der MISSION PERFORMANCE auf, die beste Scheibenbremse der Welt zu entwickeln. Aber wie definiert man die beste Bremse der Welt? Hat nicht jedes Gelände, jedes Bike seine speziellen Anforderungen, ja sogar jeder einzelne Biker? Der Downhiller braucht extreme Bremskraft und Standfestigkeit – ein paar Gramm mehr sind ihm egal. Beim Weltcup-Racer ist es genau umgekehrt und dazwischen gibt es unzählige weitere Anforderungen.
Dennoch haben wir uns der Aufgabe gestellt, aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Bremsenbau, aus umfangreichen Analysen der besten Wettbewerbsprodukte, vor allem aber in unzähligen Gesprächen und Interviews mit Mountainbikern aller Couleur herauszufinden, was wirklich wichtig ist. Die Frage ist, wie eine Bremse beschaffen sein müsste, die jedem Anspruch gerecht wird.
Überraschenderweise (und eigentlich doch wieder nicht), hat sich sehr schnell herauskristallisiert, dass die beste Bremse der Welt in vier Aspekten gleichermaßen überzeugen muss:
Gewicht
Ganz klar entscheidend für eine gute Uphill-Performance des Bikes, je leichter desto besser. Aber auch Downhill reduziert ein geringes Gewicht die ungefederte Masse an Gabel und Hinterbau und verbessert damit die Fahreigenschaften.
Aggressivität
Unter Aggressivität verstehen wir die Balance zwischen hoher Verzögerung und guter Dosierbarkeit. Hohe Aggressivität bedeutet kurze Bremswege bei geringem Kraftaufwand. Wenn die Aggressivität aber zu hoch ist, blockieren die Räder. Die Kontrolle geht verloren, der Bremsweg wird lang, schlimmstenfalls droht ein Überschlag. Die Dosierbarkeit ist also für die perfekte Kontrolle genau so wichtig wie die pure Bremskraft.
Standfestigkeit
Besonders bei langen und steilen Abfahrten muss eine Bremse enorme Energiemengen in Form von Wärme aufnehmen. Wie gut die Bremse auch bei hohen Temperaturen funktioniert und wie schnell sie Wärme an die Umgebung abgeben kann, entscheidet darüber, ob man am Ende einer langen Abfahrt noch sicher zum stehen kommt oder mit wanderndem Druckpunkt oder gar Bremsausfall zu kämpfen hat.
Ergonomie
Für ermüdungsfreies und sicheres Bremsen muss die Bedienbarkeit der Bremse die individuellen Bedürfnisse des Fahrers erfüllen und dabei seine anatomischen Voraussetzungen berücksichtigen. Nur so kann die Bremse ermüdungsfrei, präzise und vor allem sicher bedient werden – auch bei nachlassender Konzentration, Koordination und Kraft.
Können diese Aspekte "gemessen" werden?
Tatsächlich ist es MAGURA gelungen, sämtliche Werte zueinander in Relation zu setzen. Das Ergebnis ist der MAGURA Performance-Faktor, der uns nun die Bewertung jeder Scheibenbremse erlaubt. Am Ende ist die Bremse die beste, die den höchsten Performance-Faktor aufweist. Für MAGURA bedeutet die Entwicklung des Performance-Faktors nun eine große Last: Unsere Bremse der Zukunft muss natürlich nach unseren eigenen hohen Anforderungen die Spitze am Bremsenmarkt erreichen.
Wie funktioniert der Performance-Faktor?
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Wird die beste Bremse der Welt "nur" ein Kompromiss?
Eine Bremse kann einen hohen Performance-Faktor auf unterschiedliche Weise erreichen. Ein Modell ist etwas leichter, das andere dafür etwas standfester usw. Wenn eine Bremse nun aber einen besonders hohen Performance-Faktor aufweist, so ist das ein absolut sicheres Zeichen für gute Werte in ALLEN Disziplinen, denn kaum eine der führenden Bremsen am Markt erlaubt sich eklatante Schwächen in einer Einzeldisziplin. Aus dieser Perspektive zwingt uns der Performance-Faktor, die absolute Über-Bremse zu bauen, die in sämtlichen Disziplinen punktet. Das Ergebnis der MISSION PERFORMANCE darf also nicht eine gute Downhillbremse ODER eine gute Race-Bremse sein – die beste Bremse der Welt muss alle Disziplinen beherrschen.
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